Pharmaindustrie


Unternehmen der Pharmaindustrie verarbeiten im Rahmen der Entwicklung von Produkten und bei der Kundenbetreuung in der Regel Gesundheitsdaten. Vor allem bei Produkttests, Umfragen, Reklamationen oder der Erstellung von Statistiken werden umfangreich gesundheitliche Angaben von Betroffenen gespeichert und ausgewertet. Gesundheitsdaten fallen unter den Überbegriff der besonderen Kategorien von personenbezogenen Daten, welche vom Gesetzgeber als besonders schützenswert angesehen werden.

Der gesteigerte Schutzbedarf zieht insbesondere erhöhte Anforderungen in Bezug auf die IT-Sicherheit nach sich. Ferner muss darauf geachtet werden, dass bei der Verarbeitung von Gesundheitsdaten keine Schweigepflichten verletzt und Betroffene benachteiligt werden. Der Schutz vor unbefugter Kenntnisnahme steht hier im Vordergrund.

Die umfangreiche Verarbeitung von Gesundheitsdaten und die Nutzung diverser Softwareanwendungen machen bei Unternehmen der Pharmaindustrie in der Regel die Durchführung von Datenschutz-Folgenabschätzungen erforderlich. Dabei müssen die konkreten Risiken für die Rechte und Freiheiten der Betroffenen ermittelt, beurteilt und bei Bedarf minimiert werden. Dieser neue risikobasierte Ansatz zieht sich durch die gesamte Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und kommt insbesondere bei Unternehmen zum Tragen, die besondere Kategorien personenbezogener Daten verarbeiten.

MORGENSTERN berät Unternehmen aus der Pharmaindustrie bei der Einführung neuer Software, der Gestaltung von Einwilligungen zur Verarbeitung von Gesundheitsdaten und dem Aufbau einer ausreichend sicheren IT-Infrastruktur.

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