Verfahren gegen Google EU-Kommission nimmt Google-Shopping ins Visier

Die EU-Kommission geht gegen Google vor. Zwanzig Beschwerdeführer, darunter auch mehrere Verbände, beklagten sich bei der Europäischen Kommission über Google. Der Hauptvorwurf lautet, dass Google seine dominante Stellung missbrauche. Im Mittelpunkt der  Vorwürfe befindet sich gegen Google Shopping. Bei entsprechenden Suchanfragen bevorzuge Google die eigenen Angebote und benachteilige damit die Konkurrenz. Somit werde der Wettbewerb mit anderen Vergleichsportalen behindert.

Auch Rolle von Android wird durchleuchtet

Die Kommission hat zudem eine Durchleuchtung der Rolle von Google bei Mobiltelefon-Betriebssystemen angeordnet. Hier steht der Verdacht im Raum, dass Google sich durch die dominante Stellung von Android Vorteile verschaffe.

Unterstützung durch die Politik

Die EU-Kommission erhält für ihr Vorgehen Rückendeckung aus Berlin. So begrüßte Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel das Verfahren gegen Google. Auch Politiker anderer Parteien möchten Konsequenzen gegen Google sehen.
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