Tox ermöglicht verschlüsselte Kommunikation Eine sichere Alternative zu den gängigen Messenger-Diensten

Messenger-Dienste wie WhatsApp und Skype sind aktuell sehr gefragt – doch teilweise mit erheblichen Sicherheitslücken. Das Projekt Tox möchte nun verschlüsselte Chat und Telefonie ermöglichen.

Mittlerweile nutzen etwa eine halbe Milliarde Menschen den populären Dienst WhatsApp; 100 Millionen Nutzer sind auf Snapchat. Nach wie vor können Messenger-Dienste einen kontinuierlich zweistelligen Nutzerzuwachs verzeichnen.

Jedoch sind die meisten Messenger nicht sicher. WhatsApp hat beispielsweise durch die Übernahme durch Facebook den Ruf einer „Datenkrake“. Daneben sind Meldungen bekannt geworden, dass die Nachrichten beim Dienst Snapchat nicht gründlich gelöscht werden und dass das Unternehmen 4,6 Millionen Nutzerdaten an Hacker verloren hat. Voice-over-IP-Dienste wie Microsofts Skype haben nach den NSA-Enthüllungen auch an Vertrauen verloren.

Allmählich sind zahlreiche alternative Messenger verfügbar. Einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt beispielsweise das Projekt Tox. Diesen Service gibt es mittlerweile für die meisten Betriebssysteme. Ein Vorteil von Tox ist, dass der Messenger ohne einen zentralen Server arbeitet. Dadurch verringern sich die Angriffspunkte für Hacker und die Abhörmöglichkeiten für Behörden. Die Verschlüsselung basiert bei Tox auf der offenen Software-Bibliothek NaCl (gesprochen Salz).

Ein bedeutender Vorteil von Tox ist es, dass neben Textnachrichten auch ein Datentransfer und verschlüsselte Telefonie nutzbar ist.

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