Gefahren bei der Nutzung von Banking-Apps Kritische Bewertung von Banking-Apps

Problematischer Umgang mit Daten

Rund  fünf Millionen Bundesbürger nutzten bereits Banking-Apps. Mit diesen Apps lassen sich Bankgeschäfte auf dem Smartphone erledigen. Die Nutzung dieser Apps ist allerdings nicht ganz risikofrei. Es bestehen verschiedene Applikationen, die Daten unverschlüsselt versenden. Dritte könnten diese Daten dann leichter mitlesen. So kann der Hersteller Centralway-Numbrs die Zugangsdaten seiner Kunden speichern. Kritisiert wird bei einigen Apps auch, dass bei Routinevorgängen zu viele Daten verlangt werden, wie etwa Post- und Mailadresse oder die Telefonnummer der Kunden.

Defizite bei Überweisungen

Zudem bestehen bei einigen Apps Lücken hinsichtlich der Funktionen. So besteht bei einigen Apps keine Möglichkeit, Auslandsüberweisungen zu tätigen. Auch Daueraufträge können nicht von jeder App durchgeführt werden. Viele Apps bieten zudem nicht die Möglichkeit, Vorlagen zu speichern, sodass der Kunde bei jeder Überweisung alle Daten aufs Neue eingeben muss.

Fazit

Einige Banking-Apps haben Defizite hinsichtlich des Datenschutzes und der Funktionen. Allerdings kann generell gesagt werden, dass Mobile-Banking nicht gefährlicher ist als Online-Banking. Einige Experten stufen das Banking über eine App sogar als sicherer ein als über das übliche Online-Banking.

Grundsätzlich sollten Nutzer immer auf die Einhaltung von gängigen Sicherheitsvorkehrungen achten.

 

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