„Das Recht auf Vergessenwerden“ bei Google Mangelnde Transparenz bei der Umsetzung der Löschung von Namen

Nach einem Urteil des EuGH zum Schutz der Privatsphäre bietet Google das „Recht auf Vergessenwerden“ Google gibt an, von bislang 250.000 Löschanträgen über 60% abgelehnt zu haben. Dabei geht es bei ca. 70 % der Anträge um private Anträge wie z.B. das Löschen der Telefonnummer. Bei ca. 10 % der Anträge spielen Beleidigungen eine Rolle. Nur in 3 % der Fälle geht es um die Bitte Informationen über eine Beteiligung an einem Strafverfahren zu löschen.
Kritiker bemängeln die fehlende Transparenz, vor allem differenzierte Angaben von Google. Andere Stimmen wiederum sehen in der bloßen Möglichkeit, Angaben löschen zu lassen, einen Eingriff in die Pressefreiheit.

Fazit

Besonders problematisch ist, dass es keine klaren Regeln gibt was man löschen lassen kann. Mitte Mai kritisierten achtzig Experten aus Technik und Datenrecht, in einem offenen Brief in „The Guardian“ die mangelnde Transparenz bei der Umsetzung des ‚Rechts auf Vergessenwerden‘

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