Bußgeld gegen Onlineshops wegen Datenschutzverstöße Bayerisches Landesamt für Datenschutz geht gegen Online-Shops vor

Zwei Onlineshops müssen wegen dem Verkauf von Kundendaten ohne Einwilligung der Betroffenen hohe Bußgelder. Verhängt wurden die Bußgelder vom Bayerischen Landesamt für Datenschutz. Die Bußgelder liegen im fünfstelligen Bereich.

Im vorliegenden Fall wurden nach der Insolvenz eines Online-Shops deren Kundendaten an ein anderes Unternehmen weiterverkauft. Bei diesen Asset-Deals, versucht der Insolvenzverwalter Besitztümer des insolventen Unternehmens weiterzuverkaufen.
Bei den verkauften Daten handelte es sich konkret um E-Mail Adressen der Kunden. Diese stellen allerdings laut Landesamt personenbezogene Daten dar. Diese dürfen nur nach Maßgabe des Datenschutzrechts übermittelt werden und bedürfen damit der Einwilligung der betroffenen Verbraucher.

Unbedenklich sei jedoch die Übermittlung von Namen und Postanschriften. Allerdings sei in der Praxis vermehrt zu beobachten, dass darüber hinausgehende personenbezogene Daten verkauft würden.

Bei einem vergleichbaren Verstoß darf die Behörde nach eigenen Aussagen eine Strafe von bis zu 300.000 € erheben.

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