Auftragsdatenverarbeitung: Bußgeld wegen unzureichender Auftragserteilung Bayerische Datenschutzaufsicht ahndet Verstöße

Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) hat nach eigenen Angaben vor kurzem im Fall einer unzureichenden Auftragserteilung gegen ein Unternehmen eine Geldbuße in fünfstelliger Höhe festgesetzt (Pressemitteilung vom 20.08.2015). Die Behörde kritisierte, dass das Unternehmen in seinen schriftlichen Aufträgen mit mehreren Auftragsdatenverarbeitern keine konkreten technisch-organisatorischen Maßnahmen zum Schutz der Daten festgelegt habe und die Aufträge nur einige wenige pauschale Aussagen und Wiederholungen der Gesetzestextes enthalten haben. Wer einen externen Dienstleister mit der Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten beauftragt, muss mit diesem in einem Vertrag gemäß § 11 BDSG schriftlich u.a. im Einzelnen Datensicherungsmaßnahmen festlegen (zur Vertragsgestaltung nach § 11 BDSG vgl. auch das Merkblatt des BayLDA).

 

 

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