Lehrgänge


Der Datenschutzbeauftragte eines Unternehmens muss die erforderliche Fachkunde haben und insbesondere dazu geeignet sein, die in Art. 39 DS-GVO definierten Aufgaben zu erfüllen. Je nach Branche und Umfang der Datenverarbeitung können die Anforderungen an einen internen Datenschutzbeauftragten unterschiedlich sein. Gerade in den Bereichen Gesundheit, Pflege oder Personal werden erweiterte Kenntnisse benötigt, da die Datenverarbeitung mit einem besonderen Risiko für die Betroffenen verbunden ist. Auch die Anforderungen an einen IT-Sicherheitsbeauftragten sind vielfältig und komplex und geprägt vom Zusammenspiel verschiedener Komponenten.

Es gibt keine vorgeschriebene Ausbildung für einen Datenschutzbeauftragten oder IT-Sicherheitsbeauftragten. Der Besuch eines mehrtägigen Lehrgangs und das Absolvieren einer Abschlussprüfung können aber dazu dienen, sich die erforderliche Fachkunde anzueignen. Ein Zertifikat wird von den meisten Aufsichtsbehörden und Prüfern als ausreichender Nachweis angesehen.

Für die Ausübung der Tätigkeiten werden sowohl Kenntnisse im Datenschutzrecht als auch in der IT-Sicherheit benötigt. Gerade die Querschnittsverbindung der beiden Bereiche macht die Tätigkeit des Datenschutzbeauftragten und IT-Sicherheitsbeauftragten so anspruchsvoll und hat zur Folge, dass regelmäßig ein Berater aus dem einen oder anderen Gebiet hinzugezogen werden muss. Die Berater von MORGENSTERN bilden die Teilnehmer in einem 5-tägigen Lehrgang zum Datenschutzbeauftragten oder IT-Sicherheitsbeauftragten aus und vermitteln in diesem Rahmen die notwendigen Fachkenntnisse. Der Lehrgang kann optional mit einer Prüfung und einem Zertifikat abgeschlossen werden.